· 

Kaki

Diospyrus kaki

Der Herbst ist eingetroffen und dazu viele Äpfel, Birnen und Zwetschgen. Doch wer es eher exotisch haben möchte - für den hab ich hier etwas ganz Besonderes: 
Die Kaki oder auch als Götterfrucht/ Persimone bekannt. Viele kennen sie aus dem Supermarkt oder aus fernen Ländern. Aber jetzt gibt es die Möglichkeit sich selbst eine Kaki in den eigenen Garten zu pflanzen: 
Sie ist meistens Orangerot, so groß wie eine Tomate und ist voll mit Provitamin-A. Dieses wird von unserem Körper in verwendbares Vitamin-A umgewandelt und dient zur Förderung unseres Immunsystem, den größten Organ der Haut und hilft uns besser zu sehen.
Die kräftige Orange Farbe bekommt die Frucht von den hohen Provitamin-Gehalt.
Schmecken wird die Frucht erst wenn sie reif ist, bei uns in Österreich wäre dies im Oktober/November.

Unreif ist sie nicht wirklich genießbar- sie schmeckt sehr herb und bitter. Manche allerdings beschreiben den Geschmack der reifen Kaki eher wie eine Birne oder Marille. Für mich ist Kaki einfach Kaki - etwas Besonderes und der Geschmack nicht zuordenbar. ;)

Wie schon erwähnt gibt es jetzt eine Möglichkeit sich selbst den Exoten in den Garten zu bringen. 
Es gibt mittlerweile Sorten diese bei uns auch sehr gut gedeihen (wir haben selbst welche im Betrieb, funktioniert einwandfrei und tragen Früchte). 
Die Kaki wird ein kleiner Baum oder Großstrauch, hat glänzende grüne, ovale Blätter die im Herbst gelb färben. Sie gehört zur Familie der Beerensträucher.

Herkunft

Ursprünglich kommt die Kaki aus Asien - genauer aus Japan oder Korea. Heute baut man die Frucht vorzugsweise in warmen Ländern und jetzt auch bei uns im Garten an.

Was eine Kaki alles kann

  • stärkt unsere Nerven ;-)
  • bringt unser Immunsystem auf Vordermann 
  • hilft der Verdauung und stärkt gleichzeitig unsere Knochen
  • bietet sehr viel Vitamin-A

Wie esse ich eine Kaki?

Ich werde von meinen Kunden sehr oft gefragt: "Wie esse ich eigentlich eine Kaki?"

Eine Kaki isst man im Großen und Ganzen wie einen Apfel. Da sie keine Kerne hat, kann man sie sehr gut zerteilen. Die Schale kann mit gegessen werden, vorher gut waschen und mit ähnlichen Obst mischen wenn man möchte.

Passend dazu wäre z.B.: eine Mango, Pflaume, Zwetschge, Feige oder eine Banane. Den diese Mischung ist auch gut zu verdauen.

Manche schälen die Kaki da es bei gekauften Früchten vorkommen kann das sich Rückstände von Pflanzenschutzmittel auf der Schale befinden.

Kaki-Baum im eigenen Garten

Wie schon erwähnt gibt es die Möglichkeit sich die Urlaubs-Frucht in den Garten zu holen. Ein Kaki-Strauch oder Baum wird bei uns zwischen 3- 5m hoch, wächst sehr schnell und liebt einen sonnigen und geschützten Standort. Sie ist bis ca. -20° Grad Celsius winterhart, dennoch wäre in den ersten 2 Standjahren eine kleine Winterabdeckung/ -Haube zu empfehlen.


Man benötigt bei einer Kaki nur eine Pflanze da alle bei uns gepflanzten Sorten „parthenocarp“ sind -  die weiblichen Blüten befruchten sich selbst oder mit Hilfe von Insekten. Und man kann die Früchte ab dem 2 Standjahr ernten.

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Petra (Sonntag, 29 September 2019 07:05)

    ... toller Blog ... ������

  • #2

    Marie-Christine (Samstag, 16 November 2019 22:49)

    Freut mich wenn er dir gefällt :) Danke