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Heidelbeere

Vaccinium myrtillus od. -Vaccinium corymbosum

Heidelbeeren- schon Hildegard von Bingen verwendete die blauen Beeren im 12. Jahrhundert gegen Magen-Darm-Erkrankungen.

 

Doch Vorweg erläutere ich euch den Unterschied zwischen 'myrtillus' und 'corymbosum'-

Die wild wachsende Heidelbeere 'myrtillus' ist die, die man in vielen Wäldern findet und eher am Boden kriecht. Auch erkennt man sie, wenn man die Beeren isst das es die Lippen und die Zunge blau färbt. 

 

Das Gegenteil von den 'Wilden' Heidelbeeren sind großfrüchtige Gartenheidelbeeren oder auch bekannt als Vaccinium corymbosum. Die sind größer, aufrecht wachsend und beeindrucken mit viel Ertrag. Die Beeren bei der Gartenheidelbeere färben nicht und sind innen weiß.

 

Der Name Heidel-beere stammt im früheren von "Heide" und galt als "freie" Natur. Also im ganzen als "Beere in freier Natur".

 

Beide Beeren-Sorten schmecken super, sind gesund und sehr beliebt. Aber nur die Wilde Heidelbeere kann man als Heilmittel verwenden.

Wichtiges

Ein altes Rezept sind getrocknete Heidelbeeren gegen Darmerkrankungen, Mundspülungen mit Heidelbeeren behandeln entzündete Schleimhäute und die Blätter helfen bei Harnwegsbeschwerden, Rheuma oder Magen-Darm-Krankheiten.

Auch sagt man, wenn man große Mengen Heidelbeeren zu sich nimmt- stärkt das unser Sehvermögen und stärkt unser Nachtsichtfähigkeit.

  • Eigenschaften: wundheilend, schweißhemmend, entzündungshemmend, blutzuckersenkend
  • Inhaltsstoffe: Vitamine A, B, C, Gerbstoffe, Glykoside, Pantothensäure, Pektin und Invertzucker
  • Verwendungsmöglichkeiten: Blätter und Beeren als Tee, Beeren auch getrocknet oder frisch, Blätter für Umschläge gegen Rheuma oder Hauterkrankungen

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