Fichte | Picea abies

Fichte sticht- Tanne nicht

... einer der bekanntesten Nadelbäume in unseren Wäldern- die Gemeine Fichte, oder auch bekannt als Gewöhnliche Fichte oder Rottanne.

 

Sie ist seit Jahrhunderten in Europa aber auch in Asien beheimatet und kann bis zu 600 Jahre alt werden.

Wie schon erwähnt liegt der Unterschied zwischen Fichte und Tanne an den Nadeln- "Fichte sticht-Tanne nicht".

 

Ein immergrüner Baum mit flachwachsendem Wurzelsystem, der bis zu 40 Meter hoch wird. Sie gehört zur Familie der Kieferngewächse und liebt sonnige bis halbschattige Standorte.

Die grünen Nadeln sind spiralig an den Zweigen angeordnet und vierkantig aufgebaut. Fichten werden meist auch als klassischer Holzlieferant geschätzt und man findet sie in jedem Nadelwald oder auch in Mischwäldern.

 

Die Fichte steht schon in alten Büchern als Zeichen für KRAFT.

Wirkung und Anwendung

  • wirkt beruhigend, schleimlösend und anregend
  • kann bei Schlafstörungen sehr hilfreich sein
  • gegen Rachen- oder Bronchienentzündungen
  • ätherische Öle - helfen bei Atemwegserkrankungen oder Erkältung
  • senkt unsere Nervosität
  • Holzlieferant für Möbel oder Brennholz
  • Franzbranntwein-  gegen Nervenentzündungen
  • Badezusatz- Fichtennadelöl ins Badewasser oder inhalieren

Das Holz der Fichte ist, wie man sieht, sehr vielseitig- bis in die 60er Jahre war die Fichte Spitzenreiter in Form eines Weihnachtsbaumes. Da diese aber sehr schnell "abnadeln" wurde sie von Blaufichten oder Nordmannstannen ersetzt. 

Bei Picea abies können verwendet werden:  Nadeln, Triebe und Harz

 

Medizinische Bedeutung

  • In verschiedensten Kräuterbüchern wurden im späten Mittelalter schon Rezepte mit Fichte gefunden und verwendet. 
  • Es heißt zum Beispiel wenn man die Zapfen im heißen Wasser abkocht, dass die daraus entstehende Brühe Warzen beseitigt und heilen kann.
  • Das Gold eines Baumes ist das Harz- dies wirkt gegen Wundschmerz oder Hüftschmerz.
  • Fichtensprossen ergeben einen tollen Tee der bei Gicht, Magenkrämpfe oder Hauterkrankungen helfen kann.
  • In der heutigen, modernen Medizin wird sogar das sehr edle Fichtenöl verwendet oder in Heilmitteln verarbeitet.
Jungzapfen mit Jungaustrieb
Jungzapfen mit Jungaustrieb

Kommentar schreiben

Kommentare: 0